Immer wieder hören wir die Frage, warum man Hashtags einsetzen sollte. Die Frage allerdings lautet nicht warum, sondern wie und wo. Darauf gehen wir in diesem Blogbeitrag mit fünf wichtigen Faken ein.

#1 Was ist ein Hashtag?

So sieht ein Hashtag aus

So sieht ein Hashtag aus.

Der Hashtag setzt sich aus zwei englischen Worten zusammen. Zum einen „Hash“, was übersetzt Raute heißt, und zum anderen „Tag“, was übersetzt Schild oder Etikett bedeutet. Gemeint ist damit die Verschlagwortung von Inhalten auf Social Media-Plattformen wie Twitter, Instagram oder Pinterest. Durch das Setzen des # vor dem Schlagwort erfolgt eine Verlinkung mit weiteren Inhalten zum gleichen Hashtag. Der Vorteil der Hashtagnutzung ist, dass sich dadurch eine viel größere Themenwelt erschließt, als würde man nur ausgewählten Kanälen folgen.

In diesem witzigen Video wirst du die Macht von Hashtags verstehen. Allerdings übertreiben Jimmy Fallon und Justin Timberlake extrem, um darauf hinzuweisen, dass eine übermäßige Verwendung von Hashtags dazu führt, dassman nichts versteht.

#2 Die Geschichte des Hashtags

Erster Tweet auf Twitter mit Hashtagnutzung durch Chris Messina

Erster Tweet auf Twitter mit Hashtagnutzung durch Chris Messina. / Foto: Screenshot von Twitter Kanal Chris Messina (twitter.com/chrismessina)

Der erste Tweet stammt von Chris Messina aus San Francisco (USA). Er twitterte am 23. August 2007 den berühmten Tweet „How do you feel about using # (pound) for groups. As in #barcamp [msg]?“. Übersetzt stellte er die Frage, wie sich seine Fans fühlen (was sie denken) würden, wenn man zur Gruppierung von Schlagworten einen Hashtag nutzt. Eine geniale Idee, wie sich herausstellte, denn weitere Kanäle adaptierten die Idee und setzen es seitdem um. Die folgende Grafik zeigt dir den Erfolgsweg des Hashtags.

Hashtag Geschichte startete auf Twitter

Hashtag Geschichte startete auf Twitter im Jahr 2007.

Vier Jahre nach Twitter folgen Instagram und Google+ als Erstes. 2013 setzen es auch Vine (wurde mittlerweile wieder eingestellt), Flickr und Facebook. Facebook hat allerdings ein grundlegendes Problem mit dem Search Graph (Suchfeld) auf Facebook hat dazu geführt, dass die Nutzung von Hashtags auf Facebook mittlerweile negative Auswirkungen auf die Reichweite hat. Hier lesen warum.

#3 Do´s and Don´ts

Hashtags do's and don'ts

Bei Facebook gilt definitiv ein don’t für Hashtags.

Do’s

  • Setze einen Hashtag bei Veranstaltungen ein
  • Springe auf einen Hashtag auf wenn er relevant ist, z.B. während des #Tatort wenn das deine Zielgruppe ist
  • Setze den Hashtag intelligent ein, d.h. hast du nur deutsche Fans, verwende nur deutsche Hashtags
  • Entwickle eigene Hashtags mit einer Unverwechselbarkeit
  • Verwende den Hashtag am Ende deines Beitrages, um die Lesbarkeit zu erhöhen

Don’ts

  • Vermeide lange Hashtags, die zudem sinnlos sind
  • Vermeide zu große Hashtags, die eine Millionen Reichweite haben, weil du darin untergehen wirst
  • Vermeide internationale Hashtags, statt #travelblogger nutze #travelblogger_de
  • Vermeide Hashtags auf Facebook, weil sie die Reichweite nachweislich verringern

#4 Hashtags folgen

Hashtag auf Instagram folgen

Hashtags auf Instagram folgen. / Foto: Allfacebook

Diese Funktion ist noch sehr jung und es zeigt, dass die Hashtagnutzung weiter auf dem Vormarsch ist. Eine offizielle Aussage von Instagram gibt es derzeit nicht wann der Launch vollzogen wird. Vereinzelte User testen das Feature bereits. Weiterlesen.

#5 Hashtags richtig einsetzen


Jetzt stellst du dir sicherlich die Frage, wie du Hashtags richtig einsetzt. Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, weil du dich auf die jeweiligen Plattformen anpassen musst. Zwei Beispiele:

Twitter mit wenig Hashtags

Wir haben es bereits erwähnt, aber möchten es gerne wiederholen. Setze deine Hashtags ans Ende deiner Nachricht. Verwende maximal zwei bis drei Hashtags. Berichtest du beispielsweise über die Bundesligapartie des VfL Wolfsburg (gegen Borussia Dortmund), dann bieten sich folgende Hashtags an: #vflwolfsburg #wolfsburg #vflbvb

Instagram mit viel Hashtags

Auch auf Instagram gehören die Hashtags ans Ende. Hier solltest du die maximale Kapazität von 30 Hashtags auch wirklich ausnutzen, um Reichweite zu erzielen. Dabei ist es gut, die Hashtags, die du am häufigsten verwendest auf deinem Smartphone zu speichern, z.B. in der Wunderlist. Nehmen wir das VfL-Beispiel:
#vflwolfsburg #wolfsburg #vflbvb #bundesliga #allerpark #volkswagenarena #immernurdu #fussballarbeitleidenschaft #wölfi #heimspiel #bundesligaspiel #fussball #fussballanhänger #heimsieg #vflfans #supporterswolfsburg #meinniedersachsen #meineregion #wolfsburgerleben #liveimstadion #flowwolfwob

#6 Wir können dir bei der Hashtagnutzung wie folgt helfen:

1) Besuche die Schulung Instagram lieben lernen

2) Buche eine 1:1 Schulung mit uns via socialmedia@punktgenaue-emotion.de

3) Wir überprüfen deine bisherige Hashtagnutzung in einer Beratungsstunde. Sprich uns an für eine Terminvereinbarung via socialmedia@punktgenaue-emotion.de

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