Immer öfter hört man die Frage, ob sich der Weg auf Instagram lohnt. Eine pauschale Antwort ist nicht möglich, weswegen ich dir fünf Gründe nenne, warum du dir Instagram anschauen solltest, um zu prüfen, ob das soziale Netzwerk in deine Kommunikationsstrategie passt.

#1 Instagram wächst kontinuierlich

Seitdem Instagram (Gründungsjahr 2010) von Facebook im Jahr 2012 gekauft wurde, wächst der ehemalige Fotodienst stetig weiter. Damals hatte Instagram gerade einmal 30 Millionen Nutzer. Im Jahr 2013 lud ich mir auch die App runter und bin seitdem immer aktiver geworden. Insbesondere seit dem Start der Storyfunktion 2016 ist das Wachstum in der jüngeren Zielgruppe rasant. In Deutschland rechnet man aktuell mit 19 Millionen Nutzer (Facebook hat 31 Millionen) und weltweit mit 500 Millionen. Ein Ende scheint mir hier nicht in Sicht, da insbesondere die Generation Z, die aktuell eher mit TikTok und Snapchat hantiert dazustoßen wird.

#2 Jüngere Zielgruppe als Facebook

Während Facebook eher die Zielgruppe von 35 bis 44 Jahre für sich gewinnt (im Durchschnitt ist der Facebook-Nutzer 44 Jahre alt), zeigt sich Instagram deutlich jünger. Die größte demographische Gruppe mit 34 % sind Männer zwischen 25 und 34 Jahren gefolgt von 31 % 18- bis 24-Jährige. Die Geschlechterverteilung ist jeweils ausgeglichen.

#3 Umfangreiche Storyfunktion

Instagram Account Hashtag Ingo Storyfunktion
In deiner Storyfunktion hast du vielleicht andere Funktionen, wie z.B. Musik. Dafür fehlt dir vielleicht Spende. Das variiert.

Auf Instagram gibt es den Stream, wo deine Beiträge erscheinen und die Story, wo du spannende, tagesaktuelle Inhalte für 24 Stunden zeigen kannst. Während bei den älteren Nutzern der Stream im Vordergrund steht, nutzen die jüngeren Instagrammer die Story-Funktion, um Einblicke in ihr Leben zu geben. Diese sind meistens authentischer als das was man im Stream sehen kann. Gutes Beispiel sind die zahlreichen Model-/Influencer-Konten, wo im Stream ausschließlich die Fotoshooting-Ergebnisse präsentiert werden, während in der Story ein Blick hinter die Kulissen gezeigt wird. Meines Erachtens wird dieser Bereich weiter ausgebaut, weil das mehr dem Social Media Charakter der Authentizität entspricht.

#4 Folgen von Hashtags

Ich folge dem #wolfsburg und eine Vielzahl der „Model-Bilder“ sind nicht in Wolfsburg entstanden.

Hashtags sind eines der Erfolgsformeln auf Instagram, damit dein Beitrag gesehen wird. Neben dem sinnvollen Auswählen von Hashtags ist es auch ratsam anderen Hashtags zu folgen, um in einem Thema fit zu bleiben. Ich folge z.B. #wolfsburg (mein Arbeits- und Heimatort) und kriege dadurch mit, was in der Stadt passiert, aber auch wer darüber berichtet. Oftmals sehe ich das Vertaggen von Fotoshootings mit zig Städtenamen. Da macht aus meiner Sicht der #wolfsburg keinen Sinn, wenn das Bild in Hannover entstanden ist. Merke dir also: Lieber weniger Hashtags setzen, dafür aber die für dich passenden Schlagworte, damit du gefunden wirst.

#5 Markenbildung

Instagram lebt von einer starken Bildsprache. Durch die junge Zielgruppe sollten sich Unternehmen überlegen mit welchen Inhalten sie auf das Netzwerk aufsteigen. Denn eines ist deutlich: Die jüngere Zielgruppe ist oftmals nicht die Käuferschicht deines Produktes oder deiner Dienstleistung. Dennoch ist sie wichtig, um auch mittel- und langfristig erfolgreich am Markt bestehen zu können. In einem guten Social Media Marketing-Mix empfehlen sich daher mehrere Kanäle mit unterschiedlichen (Überschneidungen sind natürlich erlaubt) Themensilos. Die, die meine Schulungen und Workshops besuchen, kennen diesen Begriff schon. Themensilos sind Oberthemen, wie z.B. deine Mitarbeiter, Veranstaltungen oder die Geschichte deines Unternehmens. Bist du bereit für Instagram?

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