Schlechte Nachrichten für alle Seitenadministratoren. Am 12. Januar 2018 verkündete Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, dass das beliebteste soziale Netzwerk der Welt, wieder ein Stück sozialer wird. Umso wichtiger werden die Einhaltung der Tipps und Tricks zur organischen Reichweite. Den Beitrag kannst du hier nachlesen.

#1 Freunde haben Vorrang

Facebook setzt auf Freunde

Freunde erhalten zukünftig wieder den Vorrang.

In der Nacht zum Freitag, 12.01.2018, überraschte Gründer und Facebook-Chef Mark Zuckerberg mit einer Aussage, die am darauffolgenden Wochenende für einigen Wirbel sorgte. Facebook plant 2018 die Beiträge von Freunden und der Familie bevorzugt im Stream zu zeigen. Sinn und Zweck dieser Ausrichtung ist die Besinnung des sozialen Netzwerkes auf seine Wurzeln. Das weltgrößte Online-Netzwerk wurde einst gegründet, um persönliche Verbindungen zuerst in Harvard, später in der ganzen Welt zu ermöglichen. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley hat sich augenscheinlich sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und für sich entschieden, dass das Wohlbefinden seiner Fans an erster Stelle stehen sollte. Dieses Wohlbefinden trete eher ein, wenn man sich mit seinen Freunden und der Familie austauscht, statt Videos und Fotos von Unternehmen und Nachrichtendiensten, die auch unterhaltend sein können, anzuschauen. Um in die Kommunikation zwischen Freunden Relevanz zu erhalten müssen Unternehmen Inhalte schaffen, über die gerne gesprochen wird.

#2 Radikaler Einschnitt für Unternehmen

Die großen Verlierer dieser strategischen Entscheidung sind Unternehmen und Medien, die in den letzten Jahren darauf gesetzt haben, ihre Kunden über Facebook zu kontaktieren. Die Beiträge von Fanseiten werden zukünftig danach priorisiert, „ob sie [zu] bedeutungsvolle[n] Interaktionen ermutigen“. Was bedeutet das nun konkret? Der Algorithmus wird vorhersagen, welche Beiträge im Newsfeed auftauchen. Diese Beiträge haben dann anscheinend das größte Potenzial, um geteilt zu werden, dass sich Fans dazu austauschen. Der Begriff, den wir in unseren Schulungen immer wieder nennen, „teilenswert“, wird dieses Jahr eine sehr große Rolle einnehmen. Beiträge, die kommentiert und geliked werden, erhalten eine höhere Priorität. Was kannst du nun tun, um im Feed gesehen zu werden. In #3 wollen wir darauf eine Antwort geben.

#3 Storytelling gewinnt an Bedeutung

In unseren Schulungen Facebook Tipps für Seitenmanager, Instagram lieben lernen und Content Marketing sprechen wir auch über Storytelling. Die Fanseiten müssen in 2018 mehr denn je lernen, dass sie teilenswerte, spannende, emotionale Inhalte schaffen, um die (organische) Reichweite zu erzielen. Das Video erklärt dir kurz und knapp die Merkmale eines guten Storytellings. Deine Beiträge müssen inhaltlich davon wegkommen, dass sie nur rein informativ sind. Besser wäre es, es gäbe eine Person, die ein Problem vorstellt und die Lösung aufzeigt, um dem Algorithmus dazu zu bewegen den Beitrag in den Newsfeed zu bringen, um eine Unterhaltung darüber anzuregen und eine Interaktion im privaten Freundeskreis zu fördern. Eine Aufgabe, die es zu meistern gilt.

#4 Anzeigenplätze sind rar

Natürlich kann man auch weiterhin auf Anzeigen setzen. Allerdings ist der Platz begrenzt, d.h. die Anzeigen haben preislich bereits in 2017 um 25 % zugenommen. Im Verhältnis zu manch anderen Werbemaßnahmen bleibt Facebook dennoch attraktiv. Es wird darum umso wichtiger, dass man sich für die Anzeigenschaltung Zeit nimmt und genau überlegt, welche Zielgruppe man erreichen möchte, um die höchste Reichweite, den meisten Traffic oder Interaktion zu erzielen. Seitenadministratoren, die kein Werbebudget zur Verfügung stellen, müssen sich darauf einstellen, dass sie nicht mehr im gewohnten Umfang Reichweite erzielen können. Daher ist es jetzt erforderlich seinen Marketing-Mix zu überdenken und Gelder in Facebook zu verschieben.

#5 Video Content gewinnt weiter an Bedeutung

Um Unterhaltungen zwischen Freunden anzuregen empfiehlt sich auf jeden Fall der Einsatz von Videos, im speziellen Live-Videos. Durch selbst produzierte Videos baut man Nähe auf, die hilft, dass man sich über die Inhalte austauscht. Facebook sprach bereits 2017 davon, dass der Newsfeed im Jahre 2019 zu 80 % aus Video-Content bestehen wird. Durch die Aussage von Mark Zuckerberg solltest du dich bereits darauf fokussieren, Bewegtbild zu produzieren, der Spaß macht, sich darüber zu unterhalten.

#6 Rankingfaktoren

Der Beitrag auf der Wasserwelt Langenhagen Facebook Fanseite zeigt gut, wie man ins Gespräch kommt. Die Interaktion der Fans untereinander muss hier noch seitens der Administratoren fokussiert werden.

Keiner weiß genau wie der Algorithmus funktioniert. Im Video zu #5 hast du aber schon einen guten Eindruck bekommen, wie die Priorisierung erfolgt. Bisher waren die Faktoren Liken, Kommentaren und Teilen am wichtigsten. Durch die Neuausrichtung springt die Interaktion zwei User auf deiner Plattform nach ganz oben. Facebook erhofft sich lange Kommentare und anhaltende Unterhaltungen unter Beiträgen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass Facebook dafür in Kauf nimmt, dass die Zeit, die auf Facebook verbracht wird sinkt. Im Gegenzug erhöht sich die Zufriedenheit, weil weniger passiv gescrollt wird. Relevanz lautet eines der wichtigen Begriffe von Facebook und der Newsfeed-Algorithmus ist die zentrale Stellschraube, über die das Unternehmen die Qualität der Inhalte beeinflussen kann. Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass Facebook von Nutzerfeedback und deren Bedürfnissen lebt. Die Nutzer haben augenscheinlich Kritik geübt, dass zu viel Werbung und Fanseiten Präsenz zeigen durften. Das soll nun ein Ende haben. Der Seitenbetreiber braucht jetzt einen Gesprächsaufhänger, der dafür sorgt, dass Menschen Halt machen beim Beitrag. Bisher war ein Like schon sehr nützlich. Zukünftig muss ein Beitrag aber dazu einladen eigene, echte Erlebnisse miteinander zu teilen.

P.S. Hier findest du den Originalbeitrag von Mark Zuckerberg

#6 Wir können dir helfen, deine Inhalte teilenswerter zu machen:

1) Besuche die Schulung Content Marketing am 19.03.2018

2) Buche eine 1:1 Schulung mit uns via socialmedia@punktgenaue-emotion.de

3) Wir unterstützen dich ganzjährig als Sparringspartner. Auch hier einfach eine E-Mail an socialmedia@punktgenaue-emotion.de

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