In diesem Blogbeitrag gehe ich auf 7 Tipps ein mit denen du die größten Fehler im Social Media vermeidest. Anlass ist ein Vortrag, den ich im November 2018 hielt mit dem Titel Do’s & Don’ts im Social Media. Bei den Beispielen beschränke ich mich auf Facebook, da es mir nur darum geht, dir zu erklären, wie wichtig diese Punkte sind, ohne im Detail auf die kanalspezifischen Eigenschaften eingehen zu müssen.

Du kennst deine Zielgruppe und nutzt Statistiken

Screenshot aus den Zielgruppen-Insights im Business Manager.

Wie wichtig das Verständnis für Zielgruppen und Statistiken ist, habe ich erst kürzlich in einer 1:1 Schulung gemerkt. Bei der Bewerbung des Facebook Posts kamen viele Likes von Personen, die man nicht ansprechen möchte, da sie viele tausend Kilometer entfernt leben. Die Frage, warum du nie den blauen Button unter dem Beitrag drücken solltest, habe ich bereits in einem Blogbeitrag beantwortet und lieferte bei der Schulung den Aha-Effekt. Auch bei der Definition deiner Zielgruppe, Buyer Persona oder deinem Wunschkunden solltest du darauf achten, dass du weißt, wen du adressieren möchtest. Nutze dafür:

– Insights auf deiner Facebook-Fanseite (vormals Statistiken)

– Zielgruppen-Insights im Business Manager

Die Statistik auf Facebook hilft dir zudem herauszufinden, zu welcher Uhrzeit du am besten deine Inhalte veröffentlichst, um die größtmögliche organische Reichweite zu erzielen. Auch dazu gibt es bereits einen ausführlichen Blogbeitrag.

Du nimmst dir Zeit

Als Seitenadministrator schaue in die Spalte Veröffentlichen.

Ja, Social Media kostet Zeit. Als Seitenadministrator kannst du je nach Größe der Fanseite ohne Probleme 5 Stunden pro Woche dafür aufbringen, um

  • Themen recherchieren
  • Inhalte zu erstellen (Foto, Video, Texte)
  • Beiträge hochladen
  • Mit deinen Fans zu kommunizieren
  • Veranstaltungen einstellen
  • Gruppe moderieren
  • Andere Fanseiten beobachten
  • Statistiken auswerten
  • Grafiken austauschen

Du kommunizierst auf Augenhöhe

Dieser Punkt ist mir sehr wichtig und war auch in vielen Schulungen und Vorträgen ein Thema: Auf den Social Media Kanälen wird geduzt und zwar im Singular, weil du mit deinem Freund (und darum geht es bei sozialen Netzwerken) auf Augenhöhe, direkt und freundlich kommunizierst. Auf Facebook & Co. erzählt man sich nette Geschichten und blickt hinter die Kulissen. Das funktioniert nur wenn mein Gegenüber mir vertraut, sozusagen mein Fan ist.

Du kennst dein Unternehmen

Eigentlich sehr einfach, aber doch ganz schwierig. Du solltest wissen wofür dein Unternehmen steht, welche Probleme deine Dienstleistungen und Produkte lösen und vor allem solltest du das kurz und knapp beschreiben können. Auf Netzwerkveranstaltungen spricht man auch gerne vom Elevator Pitch, bei dem du 60 Sekunden Zeit hast, dich so vorzustellen, dass dein Gegenüber dich in guter Erinnerung behält. Wer sind wir?

„Die Social Media Agentur bartels. unterstützt und berät Unternehmen bei der Strategie, Schulung, Monitoring, Videoerstellung und die redaktionelle Betreuung in den sozialen Netzwerken.“

Du duzt deine Fans

Auf den Social Media Kanälen wird geduzt und zwar im Singular, weil du mit deinem Freund (und darum geht es bei sozialen Netzwerken) über dich sprichst. Das gilt somit auch für Unternehmen, die mit ihren Fans sprechen. Wir ziehen das bei unseren betreuten Kanälen rigoros durch und bringen dem Fan ggf. bei, dass man sich duzt.

Du reagierst binnen 24 Stunden

In den sozialen Netzwerken gilt die Regel, dass man binnen 24 Stunden auf eine Frage, Bewertung, Kommentar oder Nachricht reagiert. Das ist leider nicht immer möglich, weil Antworten auch mal komplexer sein können und die Rücksprache mit der Fachabteilung bedürfen. Dann empfiehlt es sich binnen 24 Stunden eine Antwort zu verfassen, die besagt, dass man für die Antwort länger braucht. Das ist ehrlich und vor allem authentisch und kommt bei deinem Fan gut an, weil er so weiß, dass du dich kümmerst. Probiere es mal aus.

Du hast eine Social Media Strategie

Können Sie uns auf Facebook betreuen?“ Auch 2018 haben wir diese Frage oft gehört und wurden um ein Angebot gebeten. Allerdings ist die Herangehensweise völlig falsch. Denn meine erste Frage müsste lauten: „Auf welchem Kanal erreiche ich meine Zielgruppe zwischen 25 und 44 Jahren am besten?“ um sinnvoll und strategisch seine Kommunikation zu betreiben. Wir empfehlen daher immer eine Social Media Strategie im Vorfeld durchführen zu lassen. Diese wird im Laufe der Zusammenarbeit überprüft und auch mal adaptiert.

Schreibe uns eine E-Mail an socialmedia@punktgenaue-emotion.de und erhalte dein erstes Beratungsgespräch mit einer Beispielstrategie kostenlos.

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